David Alexander Rahbee

conductor

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Biographie

Der aus Boston stammende Dirigent David Alexander Rahbee studierte an der Pierre Monteux School in Hancock im US-amerikanischen Bundesstaat Maine bei Charles Bruck und Michael Jinbo sowie an der Indiana University (Violine und Komposition), am New England Conservatory (Dirigieren) und der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Seine künstlerische Ausbildung perfektionierte er zudem durch Meisterkurse bei Kurt Masur, Sir Colin Davis, Jorma Panula, Zdeněk Mácal, Peter Eötvös, Zoltan Pesko, Helmut Rilling und Otto-Werner Mueller.

Von 1997 bis 2001 war David Rahbee Dirigent und Künstlerischer Leiter des Fidelio Chamber Orchestra in Cambridge/Massachusetts, von 2002 und 2005 arbeitete er als Assistent von Marcello Viotti.

2003 bekam er von der Amerikanisch-Österreichischen Gesellschaft das "Herbert-von-Karajan-Stipendium" für junge Dirigenten, 2005 auch das Internationale Richard-Wagner-Verband-Stipendium zugesprochen.

Bei den Salzburger Festspielen 2003 arbeite er als Assistent mit dem Internationalen Attergau Institut-Orchesters, wo er auch mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und Gastdirigenten wie Bobby McFerrin künstlerisch zusammentraf.

Beim Internationalen Bartók-Festival in Szombathely dirigierte er regelmäßig das Schlusskonzert mit dem Savaria Symphony Orchestra.

Er arbeite mit dem RTE National Symphony Orchestra of Ireland, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Orchester der Dresdner Hochschule, bei den Internationales Goppisberger Musikwochen (Schweiz), mit dem Armenian Philharmonic Orchestra, der "Cool Opera" von Norwegen (Mitglieder der Stavanger Symphonie), dem Savaria Symphonie-Orchester (Ungarn), dem Schönbrunner Schloss Orchester (Wien), der Gächinger Kantorei, dem Bach-Kollegium Stuttgart und dem Divertimento-Ensemble von Mailand zusammen.

Im Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters erarbeitete Rahbee mit dem Divertimento-Ensemble die szenische Aufführung von Bruno Madernas Kammeroper „Satyricon“ sowie die italienische Erstaufführung von Helmut Lachenmanns „Mouvement – Vor der Erstarrung“. Lachenmann hob dabei besonders Rahbees „technische Präzision und zugleich höchste Musikalität“ hervor.

Seine Bearbeitung der Ouvertüre von Rossinis Barbiere de Siviglia für Posaunen-Quartett wurde vom „Four-of-a-kind“-Quartett, welches sich aus den wohl weltwesten Posaunisten zusammensetzt, auf CD aufgenommen und bei Warwick Music in England publiziert.

Zudem arbeitet Rahbee mit dem Boston Symphony Orchestra und der Wiener Staatsoper im Bibliothekarsbereich zusammen.

Als Komponist schrieb David Alexander Rahbee bereits über 40 Werke, zudem spielte er Violine im New Yorker „Prometheus Chamber Orchestra“.

 

"...und dabei eine technische Präzision und zugleich höchste Musikalität gezeigt, in einer so beeidruckenden Weise, dass ich in Zukunft ihm jede meiner Partituren zu Erarbeitung und Realisierung anvertrauen würde. Ich wünsche diesem grossartigen Musiker jegliche Förderung für sein Weiterkommen als Dirigent und ich bin überzeugt, dass er solche Unterstützung - dank seiner Begabung, seiner geistingen Energie und seiner menschlichen ebenso wie künstlerischen Integrität - durch aussergewöhnliche Leitung belohnen wird."

- Helmut Lachenmann

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